Thursday, October 11, 2007

Karaoke and last days

Natuerlich muss auch diese Reise einmal zu Ende gehen und so muss es denn sein, dass wir uns bereits am Sonntag wieder auf den Rueckweg machen. Nach unzaehligen Sushi uns Sashimi, nach viel japanischem Gebrabel, nach Sake und Gohan, nach fuenf Karaokeabenden und zwei Ropponginaechten, nach Onsen und viel Schwitzen geht es leider wieder zurueck in die kalte, verregnete Schweiz. Es ist ja schon traurig, wenn ich lesen muss, dass das Schweizer Wetter von einem Hoch bestimmt wird, es aber lediglich 15 Grad ist. Na ja, zumindest hatte ich meinen Sommer schlussendlich doch noch. Fuer alle, die noch nicht genug haben vom lesen, sei gesagt, dass ich zwei Wochen nach Ankunft in der Schweiz nach Daenmark aufbrechen werde und dort fuer ein halbes Jahr meine Masterarbeit schreiben werde. Die Eintraege werden also sicherlich weitergefuehrt werden. Dann wahrscheinlich auch mit mehr Bildern, da ich auch mehr Zeit haben werde. Zu Japan sei auf jeden Fall noch gesagt, dass es ein wirklich traumhaftes Land ist. Die Leute sind freundlich, die Lebensqualitaet ist sehr hoch, es gibt viel Abwechslung und nicht zuletzt immer wieder etwas zum Grinsen. Einen Japanaufenthalt kann ich definitiv jedem empfehlen. Man sollte sich definitiv nicht von der Illusion abschrecken lassen, Japan sei so extrem teuer. Zumindest als Tourist kommt man mit sehr wenig durch. Wenn man sich einen Railpass kauft und danach sehr sparsam ist, dann ist man schon mit unter 50 Franken am Tag mit dabei. Billiges Essen gibt es in einer sehr grossen Vielfallt, man ist nicht etwas auf Doener und Hamburger beschraenkt. Schon allein die vielen 7 eleven verkaufen viele fertige Sachen. Ja dann, vielleicht werde ich morgen nochmal etwas schreiben, auf jeden Fall aber werde ich noch einen zweiten wrap up schreiben, wenn ich zu Hause bin.

Tuesday, October 09, 2007

Further Travelling

So, wird wieder mal Zeit fuer einen Eintrag, nachdem ich explizit aufgefordert wurde, wieder mal etwas zu schreiben. Inzwischen waren wir nun eben in Kyoto. Danach gings nach Kobe, Osaka, dann nach Hakata in den Sueden von Japan, nach Hiroshima und nach Beppu. Jetzt gerade halten wir uns in der Naehe des Mount Fuji auf, dem hoechsten Berg Japans und gleichzeitig einem Vulkan.
In Osaka waren wir in einem grossen Aquarium. War sehr eindruecklich. Eine Vielzahl an Fischen und saugenden Meeresbewohnern war anwesend. Ueberaus eindruecklich war vor allem der Walhai, der Sunfisch und der Mantarochen. Gab aber noch jede Menge andere Meeresbewohner zu bewundern. War das Geld auf jeden Fall Wert. Ansonsten ist Osaka ne ziemlich tolle Stadt. Konnten aufgrund der gegrenzten Zeit halt nicht allzu viel sehen, aber sicher empfehlenswert. Vor allem das Umeda City Building.
Zu Hakata gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Haben wir hauptsaechlich als Hub benutzt. Scheint aber jede Menge los zu sein da und das Hostel war auch nicht schlecht. Von da aus ging es dann nach Hiroshima. Laeuft einem echt kallt den Ruecken hinunter, wenn man sich in dieser Stadt aufhaellt, vor allem in dem Park, wo sich Museen und Erinnerungsstuecke befinden. Es ist schon krass, dass alleine durch diese erste Bombe auf einen Schlag 200000 Menschen ihr leben lassen mussten. Und dies nicht etwa, weil es notwendig gewesen waere, sondern weil man die hohen Entwicklungskosten rechtfertigen musste und den Einfluss von Russland aufzuhalten suchte. Traurig traurig.
Beppu war dann etwas lustiger. Dort nahmen wir ein Sandbad und sahen danach noch eine von mehreren "Hoellen". Beppu ist ein riesiges Hot Spring Gebiet. Ueberall brubelt es aus dem Boden, heisses Gas steigt gen Himmel. Die Hoellen sind einzelne sehr aktive Gebiete, wo man die Quellen hautnah erleben kann. Wasser spritzt mit aus dem Boden und manchmal kann man aufgrund des Dampfes gar nichts erkennen. Echt geil. Das Sandbad ist dann etwas fuer die Erholung. Man legt sich auf warmen Sand und danach sprichwoertlich beerdigt. Diese Wellnesskultur ist in Japan sowieso sehr verbreitet. Gerade heute waren wir wieder in einem Onsen (Spa), wo wir badeten und die Saune genossen. So, das waere es fuer heute. Morgen geht's dann wieder zurueck nach Tokyo und dann auch schon bald wieder zurueck in die kalte und verregnete Schweiz. Ja, hier ist es naemlich immer noch zum Schwitzen...

Wednesday, October 03, 2007

Bilder


















So, hier mal ne erste Auswahl an Bildern. Weitere folgen. Mittlerweile sind wir in Kyoto, der Tempelstadt. Ist jetzt unser zweiter Tag hier und die Stadt scheint sehr huebsch zu sein. Nicht so hektisch wie Tokyo. Hostel haben wir auch ein gutes. Guenstig und hat viele junge Leute. Vorgestern Abend als wir angekommen sind waren wir das zweite Mal mit ein paar Leuten in der Karaokebar. Soooo much fun! Dazu wollte ich sowieso noch was sagen. Hotels suck! Unterdessen habe ich ja schon so einiges gesehen und es ist einfach eine Tatsache, dass Hostels die viel bessere Option sind, wenn es um die Unterkunft geht. Oft hat man reichlich Einrichtungen wie Internet, Laundry, Kueche usw., dazu kommt aber ein weiterer wichtiger part. Sie sind guenstiger als Hotels und man kommt in kuerzerster Zeit mit der Menge Leuten in Kontakt. Noch was zu Akita. Von da aus habe ich meinen letzten Post geschrieben. Allzu lange waren wir aber nicht da. War irgendein Festival und als wir nach einigen Versuchen keine Unterkunft fanden, hat es uns angekackt und wir sind einfach in den naechsten Zug gestiegen und Richtung Sueden nach Sendai gefahren. Ist ne ziemlich coole Stadt meiens Erachtens. Im Vergleich zu Kyoto waren wir auch mehr oder weniger die einzigen Weissen, die sich dort herum getrieben haben. Ist relativ ne junge Stadt mit viel Studenten. Definitiv empfehlenswert.

Saturday, September 29, 2007

Was laeuft mit den Japsen?

Also, endlich komme ich wieder mal dazu, was zu posten. Wir haben unterdessen Tokyo verlassen und sind der drueckenden Hitze Richtung Norden nach Hokkaido entflohen. Dort waren wir in Sapporo der Hauptstadt (inklusive Karaoke), dann in Biei, einer laendlichen Gegend im Zentrum von Hokkaido, dann noch in Noboribetsu, wo wir in einem riesigen Onsen (Spa) waren und nach einem kurzen Abstecher an den am Meer gelegenen Ort Toya sind wir nun wieder etwas suedlicher im Norden von Honshu. Um genau zu sein in Akita. Einen ausfuehrlichen Reisebericht ueber die verschiedenen Stationen werde ich vielleicht spaeter noch posten. Vorerst moechte ich aber mal so die ersten Eindruecke bezueglich Kulturschock zusammenfassen. Da mir eh nicht alles in den Sinn kommen wird, werde ich diesen Post sicherlich mal wieder aktualisieren.
Zum ersten sitze ich gerade in einem Manga-Comic-Internet-Cafe. Was unglaublich geiles. Diese Einrichtungen sind rund um die Uhr geoeffnet. Man kann hier Internet nutzen und es gibt eine Riesenauswahl an Comics und Mangafilmen, die man sich entweder in abgeschlossenen oder offenen Kabinen anschauen kann. Wer Bock hat, koennte hier sogar billig uebernachten. 30 Minuten Internet kosten 3 Franken, danach wirds billiger. Dazu hat es noch ein riesiges Getraenkesortiment, von dem man sich gratis bedienen kann. Man hat sehr luxurioese Stuehle, in gewissen Raeumen habe ich sogar Massagesessel mit Kontrolleinheit gesehen, die Captain Kirks Sessel ohne weiteres in den Schatten stellen.
Dann gleich zu den WCs. Es gibt zwei Sorten, die klassischen Japanischen, ne Art Plumsklo, aber auch westliche, die ebenfalls aus Raumschiff Enterprise stammen koennten. Kontrolleinheit fuer den geziehlten Einsatz einer Brause fuer das Aftercleaning und geheizte WC-Brille gehoeren zur Grundausstattung.
Das sind jedoch nur zwei Dinge, die gerade so um mich rum sind. Dann mal was allgemeines zu den Japanern. Also manchmal kommt es einem echt vor, als ob man sich irgendwo im Kindergarten befinden wuerde. Das Ergruenen eines Trottoirsignals wird den Blinden etwa nicht wie in der Schweiz durch ein Summen oder Vibrieren signalisiert, sondern durch eine Art Uhu-Gepfeiffe. Wenn man sich mal einfach irgendwo hin stellt, wo es nicht so belebt ist, kann verschiedenste Uhu-Geraeusche aus allen Himmelsrichtungen hoeren, die sich gegenseitig abwechseln. Etwas anderes sind zum Beispiel Strassensperren aufgrund von Bauarbeiten, die nicht schlicht mit rot-weissem Band gesetzt werden, sondern es werden lustige Tierlein (z.B. Aefflein oder Frosch in Knallgruen) als Staender genutzt und darauf Stangen gelegt. Humor im Strassenbaualtag. Super! Und gerstern haben wir auch wieder was ganz tolles gesehen. Ein grosses Passagierschiff, das einen See abgefahren ist. Nein, nicht schlicht oder zumindest traditionell gebaut, sondern wie ein Cinderellaschloss mit Tuermlein. Echt zum Bruellen. Da gaebe es noch so viel zu sagen. Es gibt immer wieder solche Situationen, wo man als Schweizer einfach innerlich drauf geht. Aber eben, finde das lustig und in seltenen Faellen stoerend.
Dann was zu den Japsen selber. Die Kerle sind oft so freundlich, ich glaube die wuerden noch Arigato (danke) sagen, wenn man ihnen ins Gesicht ruelpsen wuerde. Dazu gibt es gar nicht mehr viel mehr zu sagen. Die Leute haben einfach ne gute Selbstkontrolle und sind freundlich. Obwohl sie es manchmal auch etwas uebertreiben. Wenn man in nen Shop geht wird man manchmal von allen Seiten begruesst und wenn man zahlen geht auf Japanisch vollgeleiert und angegrinst. Aber ist eben auch lustig. Muss sagen, die Leute sind manchmal so was von suess (und dieses Wort brauche ich nicht einfach so), dass man sie knuddeln moechte. In Tokyo war zum Beispiel eine mit Tierpelzkaeppchen auf dem Kopf. Jessesgott! Des Weiteren habe ich es auch nocht nicht erlebt, dass man als gaijin (Auslaender) dumm angemacht wuerde, wie dies zum Beispiel Paedi in Vietnam erlebt hat. Eher das Gegenteil, man kommt schnell ins Gespraech, wenn sie denn Englisch koennen. Was aber leider nur sehr selten der Fall ist. Dazu werde ich dann noch was schreiben. auf jeden Fall ists toll hier und sehr interessant. Muss jetzt aber weg. Gruesse

Saturday, September 22, 2007

Tokyo

Der heutige Tag oder besser Abend war ziemlich scheisse. Ich konnte einfach nicht einschlafen und bin nach wie vor wach und jetzt ist fast acht Uhr. Na ja, heute Abend nehmen wir den Nachtzug nach Hokaido, dem Norden von Japan und da wir Ruhesessel haben, werde ich wohl hoffentlich dort einen guten Schlaf haben. Und heut ist dann halt durchbeissen angesagt. Auf jeden Fall haben wir vorlaeufig unseren letzten Tag in Tokyo. Wir werden dann am Schluss sicher nochmal einen Tag hier sein, aber das genaue Programm steht noch nicht fest. Also Tokyo ist wirklich eine faszinierende Stadt. Viel habe ich zwar noch nicht gesehen, aber sie werden ihrem Image definitiv gerecht. Ueberall Lichter und Musik. Teile von Shibuya und Shinjuku scheinen ein einziges grosses Outdooreinkaufszentrum zu sein. Strassenlampen verbreiten nicht nur Licht, sondern auch Musik. Und die grossen Strassenkreuzungen sind der Hammer. An den Kreuzungen versammeln sich in kuerzester Zeit etliche Menschen und sobald das die Fussgaenger gruen haben gehts los. Von allen Seiten stroemen Menschen ueber die gesamte Kreuzung. Die Kreuzung ist dann fuer alle Autos gesperrt. Ein Riesen Ameisenhaufen. Des Weiteren gilt es das Essen zu loben. Ich frage mich wirklich, warum es gerade Sushi ist, dass es zu uns in die Schweiz geschafft hat. Finde ich persoenlich gar nicht mehr so interessant. Na ja, bis auf die Tatsache, dass sich hier viel exotischere Lebensmittel auf dem Reis finden als bei uns. Zum Beispiel glibriges Seeigelfleisch oder roher Tintenfisch. Extrem seltsamer Biss. Heute gibts dann noch ein bisschen mehr sightseeing. Gibt auf jeden Fall noch vieles mehr zu berichten ueber diese faszinierende Stadt.
Wollte gerade noch Bilder rauf laden. Funktioniert aber irgendwie nicht so recht. Werde es dann zu einem spaeteren Zeitpunkt nochmal probieren. Gruss aus Tokyo.

Friday, September 21, 2007

additional

Habe fast vergessen zu erwaehnen, dass wir hier so um die 30 grad haben und schoenes wetter. das musste jetzt einfach raus. aber nicht traurig sein, in der schweiz duerft ihr ja jetzt wieder die winterkollektion raus kramen. bringt ein wenig abwechslung in den modischen alltag. hahahahaha!!!!! enjoy the bad weather!!!!!!!!! ne, nicht so ernst nehmen.
waren uebrigens gerade an ner sumoveranstaltung. coole sache. danach gehts dann ins restaurant shabu shabu essen.

Thursday, September 20, 2007

First days in japan

Ok, mittlerweile bin ich also in Tokyo. Wow, echt geil hier! Und ich weiss ja nicht genau, wer gesagt hat, Japan sei so teuer. Das ist definitiv nicht der Fall!!! Gestern waren wir essen wie die Fuersten. Und haben 23 Franken gezahlt inklusive 3dl Sake. In der Schweiz waere das mindestens doppelt oder dreimal so teuer gekommen. War wirklich extrem lecker. Schon lange nicht mehr so gut gegessen. Unglaublich! Ausgang war auch nicht teuer. Zuerst waren wir in einer Bar, da war alles 4 Franken (fuer Hardman: habe gegen einen etwa 200 kg schweren Briten einen Schlauchjungen getrunken. whowho!). Also auch drinks und so. Im naechsten Klub wars dann 5 Franken. Aber hey, in der Schweiz ists teurer und schliesslich waren wir in fucking Roppongi. Heut gehen wir wohl noch Sumo schaun. Schade nur sind wir ein bisschen spaet aus dem Bett gekommen. Als Abendessen gibts dann Shabu shabu und Suriyaki. Fuer 20 Franken soviel wie wir wollen. Stay tuned!

Wednesday, September 12, 2007

Holidays in Japan

Es ist jetzt fast ein Jahr her seitdem ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Heute ist es nun wieder soweit. Nachdem ich letztes Jahr Süd- und Nordamerika erkundet habe, zieht es mich dieses Jahr nach Japan. Ja, richtig gehört, Japan, das Land des Sushi und der hohen Preise. Das mit dem Sushi sollte wohl schon einigermassen zutreffen. Was die hohen Preise anbelangt gibt es jedoch ziemliche Vorurteile. Japan gilt immer noch bei vielen als unbezahlbar teuer und hat sich gerade bei backpackern noch nicht wirklich durchsetzen können. Ein Urlaub in Japan kann jedoch günstiger werden, als ein vergleichlicher Trip in Europa oder den Staaten. Der Kostenpunkt ist halt einfach der Flug, was eine Interrailreise in Europa definitiv günstiger macht. Ein ähnliches Angebot wie Interrail gibt es aber auch für ganz Japan. Der Unterschied: Es gibt beim Japan Rail Pass keine Jugendtarife. Darum ist er mit 600 Franken für 3 Wochen 100 Franken teurer als Interrail, falls man unter 26 ist. Der Erwachsenenpreis liegt jedoch 250 Franken höher für Interrail. Ausserdem sind in Japan fast alle Züge, auch die Shinkansen, die mit dem ICE oder TGV vergleichbar sind, ohne Aufpreis und Reservation fahrbar. Dasselbe gilt auch für einige Nachtzüge, wo Ruhesessel ebenfalls inklusive sind. Wir werden also zuerst drei Tage in Tokyo verbringen, danach unseren Rail Pass einlösen und drei Wochen mit der Bahn tumgondeln. Wahrscheinlich zieht's uns zuerst in den Süden und danach noch ein wenig in den Norden. Ich werde hier alle Interessierten auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Friday, October 20, 2006

Fascht ZROGG!

(Danke Cypi fuer den passenden Titel). Nach knapp 3 Wochen Peru, fast 3 Wochen Ecuador, etwas mehr als 3 Wochen Kalifornien und einer Woche New York heisst es heute Abend definitiv Abschied nehmen von den Laendern aenet em Teich. Es war eine Reise, die sich definitiv gelohnt hat. Ich werde mit vielen Erfahrungen, neuen Erkenntnissen, grundsaetzlich einer anderen Grundhaltung zurueck in die Schweiz reisen. Ein weiteres Mal habe ich ein Stueckchen mehr dieser Welt erlebt, verschiedene Kulturen, andere Denkweisen, andere Rechtssysteme und Landschaften. Ich kann mir nicht vorstellen, was schoener ist, als solche Erlebnisse zu sammeln. Nach ueber zwei Wochen grosser Abwechslung bin ich jedoch auch froh, endlich wieder mal in mein eigenes Bett zu liegen, meine Freunde wieder zu sehen und meinen hoffentlich noch funktionierenden Laptop in Betrieb zu nehmen ;-) Endlich kann ich mir die neuen Folgen von Battlestar Galactica, Lost und My name is Earl anschauen. Dazu hab ich hier noch von anderen neuen, sehr interessanten Serien gehoert. Zwei Tage nach meiner Ankunft werde ich mit meinem Master beginnen. Jetzt jedoch abschliessend noch etwas zu New York und den Staaten allgemein. New York ist eine absolut geniale Stadt. Die Stadt der Staedte, wenn man es auf den Punkt bringen will. Zu jeder Uhrzeit kann man hier etwas erleben. Im Gegensatz zu L.A. hat sie soviel Charakter wie keine andere Stadt, die ich bisher gesehen habe. New York geilt als teure Stadt. Fast alles, ausser den Mietpreisen, ist jedoch guenstiger als in der Schweiz. Ausgang ist etwa gleich teuer wie bei uns oder sogar etwas billiger. Oft gibt's Happy Hours. Ein Pint schlaegt in einer normalen Bar oder Club mit etwa 5 Dollar zu Buche (wobei noch 1 Dollar Trinkgeld anfaellt). Dafuer gibt's aber auch ein leckers Brooklyn Lager oder ein Newcastle, auf jeden Fall keine normale Lagerguelle. Hier in New York erlebt man immer wieder etwas neues. Das liegt sicher nicht zuletzt an der bunten Mischung aus verschieden staemmigen Menschen. Wuesste man nicht, dass man in den Staaten ist, dann haette man ziemliche Muehe zu sagen, in welchem Land man denn gerade ist. Des Weiteren sind es natuerlich die fantastischen Gebaeude, die hier so rum stehen. Abwechslung ist garantiert! Und wenn man dann erst mal am Times Square steht, wo gerade eine Demo gegen Armut gehalten wird, dann laeuft es einem einfach kalt den Ruecken runter. Will man dann einmal etwas relaxen, dann geht man einfach in den riesigen Central Park. Ich schreib jetzt gar nich viel mehr dazu. Ein Besuch hier ist eh ein must, jeder muss mal hier in der Stadt der Staedte gewesen sein.

Grundsaeztlich haben mir die Staaten sehr gut gefallen. Ich koennte mir absolut vorstellen hier zu leben. Etwas, das ich in der Zwischenzeit auch sehr schaetze, sind die Regelungen in Bars und Clubs. Kein Eintritt fuer unter 21jaehrige. So hat es denn auch keine daemlichen, posenden und agressiven Teenager rum. Sollte man in der Schweiz echt auch einfuehren. Auch das Verbot von Alkoholkonsum in der Oeffentlichkeit koennte man sehr wohl diskutieren. Ich denke, dass damit gerade die Gewaltbereitschaft stark sinken wuerde und der Ausgang aufgewertet wir. So, ein weiteres Mal muss ich Schluss machen, weil die Zeit ablaeuft. See you soon.

Thursday, October 12, 2006

AirTran

Momentan bin ich so richtig angepisst. So sehr wie noch selten. Heute um 21:45 waere mein Flug nach New York gegangen. Ich habe mich dazu entschlossen, noch kurz ans Oktoberfest hier in San Francisco zu gehen und dann auf die Metro. Hat wunderbar geklappt und ich war dann etwa ne Stunde bevor der Flug ging am Airport und etwa 45 Minuten davor am Check In. Scheinbar war es wirklich sehr knapp, weil es hiess, dass nach 21:00 kein Gepeack mehr eingecheckt wird. Und viel spaeter war ich sicherlich nicht da. Ich bin mir momentan etwas unschluessig, auf wen ich wuetender sein soll. Auf mich selber oder auf die Trottel von AirTran. Das Oktoberfest war sicherlich ueberfluessig und haette wegfallen koennen. Aber ich wollte halt schon noch mal eins mit Biba trinken gehen. Zumindest haette ich jetzt jede Menge Zeit noch eins Saufen zu gehn. Heute wurde naemlich gross angekuendigt, dass die meisten Leute vom Hostel hier in ein Pub gehen, wo man soviel ich mitgekriegt habe nur 5 Dollar zahlt und dann ziemlich viel Bier trinken kann. Auf jeden Fall hat mich das schon ein wenig gewurmt, dass ich da heute nicht hin konnte. Aber eben, New York ist sicher genau so gut. Warum sitze ich jetzt also hier im dunklen Hostelraum, in Gemeinschaft mit einer Flasche Whiskey und einem anderen Typen, der den zweiten PC belegt??? Weil ich keine verdammte Ahnung habe, wo die anderen hin sind!!! Und der liebe Biba hat sein Handy natuerlich eh nicht dabei. Darum bleibt mir wohl oder uebel nichts weiteres uebrig als hier ein wenig zu schreiben und dann mal pennen zu gehen, so dass ich morgen dann puenktlich um 7:45 pm am Flughafen sein kann. Aber noch mal zurueck zu AirTran. Also meiner Meinung nach ist es schon ein wenig krass, wenn man ueber 45 Minuten vor Ablug einchecken muss. Na ja, ist halt so. Unterdessen sind jetzt doch noch ein paar Leute aufgetaucht und ich geh jetzt doch noch eins saufen. See you guys!

Monday, October 09, 2006

Last days in America

So, langsam aber sicher gehen nun auch die Tage in Nordamerika zu Ende. Gerade halten wir uns noch am Lake Tahoe auf, ein hoch gelegener See, der zu den schoensten in den Staaten zaehlt. Gestern hatten wir ein Motel, heute gehts dann nochmal auf den Zeltplatz. Das Programm sieht vor, einfach ein wenig am Strand rum zu liegen, nachdem wir in der letzten Zeit ein doch ziemliches Programm hatten. Morgen werden wir dann nach San Francisco aufbrechen und noch zwei Naechte dort verbringen bevor ich dann nach New York weiter reisen werde. Dort treffe ich dann die Isa und vielleicht auch noch den Silvio. Eine Woche werde ich noch da sein und dann geht's endgueltig wieder zurueck nach Hause um mit dem Masterstudium zu beginnen. Den Bachelor habe ich jetzt uebrigens 100%ig bestanden, da endlich alle Berichtnoten draussen sind. Danke, danke!
Noch ein paar Worte zu den letzten Wochen. Ich finde die Staaten absolut genial. Zuerst mal zu den Leuten. Die sind ja wohl viel freundlicher als in der Schweiz. Auf jeden die meisten. Man kommt sehr schnell ins Gespraech, die Leute sind viel weniger reserviert. Das faengt schon in den meisten Geschaeften an. Man wird viel zuvorkommender behandelt. Nicht einfach einen guten Tag wuenscht man hier, sondern oft wird auch noch gefragt: "how are you guys doing today?". Ausserdem bietet vor allem Kalifornien eine riesen Abwechslung bezueglich der Landschaft. Gestern waren wir noch im Yosemite National Park. Einfach ueberwaeltigend! Daneben gibt's aber auch wieder sauschoene Staedte wie San Diego, wo man uebrigens auch super Straende findet (in LA uebrigens auch). Las Vegas berauscht mit Lichtern und viel viel Unterhaltung. Der Grand Canyon haut einem foermlich den Nuggi raus und auch an Superlativen gibt es einiges zu sehen. Der Hoover Dam ist einer der groessten, die es gibt und versorgt bis zu einer Million Haushalte mit Strom. Die Giant Sequoias sind die fettesten Baeume, die Redwoods die hoechsten. Natuerlich gibt es noch viel mehr zu erzaehlen. Wie gewonnt hab ich aber keine Zeit mehr. Dafuer gibt's heute noch ein Special. Ich habe unterdessen einige Bilder vom Inka Trail rauf geladen. Fuer mehr hat's leider noch nicht gelangt, aber wenigstens mal etwas. Have Fun!

Thursday, October 05, 2006

Internet

Jup, endlich hab ich wieder mal nen Computer zur Verfuegung. Wie schon gesagt Amerika mehr das Wirelessland als das Internetcafeland. Jetzt sitz ich eben wieder mal in ner Biblithek. Unterdessen waren wir nun eben im Grand Canyon, danach fuhren wir wieder zurueck nach Vegas um nach einem weiteren kurzen Besuch im Outletstore direkt ins Death Valley zu fahren. Nach dem Death Valley wollten wir eigentlich in den Sequoia National Park, blieben aber im Sequoia National Forrest haengen, weil uns der Sprit ausging. Zuerst machte mir das echt ein wenig schiss, weil wir voll im Nirvana waren und ich zuvor von zwei Pit Bulls bedroht wurde, nachdem wir bei irgend einem Hillbillie Sprit kaufen wollten. Hat sich aber gelohnt. War echt schoen das Bebiet. Ausserdem half uns dann ein freundlicher aelterer Mann mit 5 Gallonen aus. Danach gings dann in den Park und jetzt sind wir in Santa Cruz, nachdem wir den Highway Number One rauf geheizt sind. Geile Panoramastrasse! So, muss Schluss machen. Meine Zeit laeuft ab...

Wednesday, September 27, 2006

The States

Bin jetzt schon seit einiger Zeit in den USA. Echt Hammer hier, wirklich. Komplett anders als in Suedamerika, was aber nicht heissen soll, dass Suedamerika nicht geil waere. Leider sind hier Internet Stationen etwas seltener als in Suedamerika. Ausserdem kostet es mehr. Jetzt gerade sitze ich in einer Bibliothek, wo das surfen gratis ist. Habe jedoch gerade noch knapp 10 Minuten, muss daher schnell machen. Also, bis jetzt waren wir in L.A., in San Diego und jetzt gerade im geilen Las Vegas, wo ich bereits etwa 120$ gewonnen habe ;-) Am Abend gehen wir uns dann noch ne Show anschauen und nachliessend gehts dann weiter zum Grand Canyon und Hoover Dam. Wir werden wohl wieder mal in ner Autobahnraststaette im Auto pennen um ein bisschen Geld zu sparen. Der Wagen ist extrem bequem. Laesst sich super drinn schlafen. Ein Pontiac Grand Prix. Haette echt nicht gedacht, dass wir so nen geilen Wagen kriegen. War wie im Suessigkeitenladen. Wir hatten nen grossen Parkplatz mit etlichen Wagen und konnten uns einfach einen aussuchen. Auch Vans waeren darunter gewesen. Unsere Wahl war jedoch schnell getroffen. Ich werd dann naechstes Mal versuchen ein bisschen mehr zu schreiben. Aber wie schon gesagt. Echt geil hier. Hab jetzt auch wieder ne neue Cam. Ne Canon Powershot Sd700 IS. Absolute Topkamera. Wird dann sicher ne ganze schoene Fotosession geben back in Switzerland. Ok, that's it. Have fun and till soon.

Tuesday, September 19, 2006

zusammenfassung suedamerika

Nach ueber 5 Wochen Suedamerika ist nun Schluss. Irgendwie kommts mir vor, als wuerd ich wieder nach Hause fliegen. Statt dessen geht's weiter nach Kalifornien. Wie ne neue Reise halt. Aber was gibt's denn nun so zu sagen ueber Suedamerika. So ganz oberflaechlich kann man mal sagen, dass es in Ecuador grundsaetzlich mal ein wenig besser aussieht als in Peru. Also jetzt nicht unbedingt die Landschaft, aber einfach der Lebensstandard. Die Haeuser sind groesstenteils moderner und auch an den Autos sieht man's ganz gut. Vor allem an den Taxis. Gefallen hat's mir aber in beiden Leandern. In Ecuador wahrscheinlich ein bisschen besser. Dies liegt jedoch nicht nur daran, dass es in Ecuador die schoeneren Frauen hatte ;-) Wir hatten hier echt ne gute Truppe zusammen, haben uns gut verstanden. Grundsaetzlich kann ich aber beides empfehlen. Noch ein paar andere Dinge. In Suedamerika schmeisst man das WC-Papier nicht ins WC selber, sondern in einen Eimer. Vor allem in Peru hatte es in verschiedenen Regionen verschiedene Autotypen. In Cusco zum Beispiel Toyota Corolla, in Nazca alte Dodges. Fuer einen Schweizer sehr aergerlich: die Leute sind alles andere als puenktlich. Eine Verspaetung von einer halben Stunde ist absolut noch im gruenen Bereich. Wie schon angemerkt sind die Leute aber geselliger. Party, Froehlichkeit und Musik am Abend sind akzeptiert. Niemand motzt bloed rum, weil er nicht schlafen kann. Ausserdem hat in beiden Laendern der Fussgaenger grundsaetzlich keinen Vortritt. Kann manchmal ziemlich heikel werden. Im Gegensatz zu Peru scheinen in Ecuador keine schweizer Handyabos zu funktionieren. Sogar in Bolivien soll es funtionieren und Bolivien ist sicherlich das unterentwickelste Land dieser drei. Sehr komisch. Was gibt's sonst noch so zu sagen... Ah ja, in der Andenregion gibt es jugo de rana, also Froschsaft. Dabei wird einfach ein ganzer Frosch in den Mixer gehauen, bis man eine Fluessigkeit erhaellt. Auch gesehen hab ich Kuhfoeten, Kuhschwaenze (also die unten) und viele andere wueste Sachen. Auch vorkommen tut, dass die Leute mitten auf der Strasse in einen Gulli pissen. So, das waers mal fuers erste. Jetzt gerade kommt mir nichts mehr in den Sinn. Werd dann noch ein Update schreiben. Geh jetzt mal meine Sachen packen und dann ab in die Staaten.

Monday, September 18, 2006

Montañita und Salinas

Nach viel Anden Stadt und Dschungel war es mehr als Zeit auch mal ans Meer zu reisen. Vor allem, weil ich mich entschlossen habe, nicht zu den Galapagosinseln zu reisen. Die Galapagos kann ich auch noch spaeter bereisen. Es ist eine perfekte Feriendestination, wenn man nur wenig Zeit hat. Ausserdem kann ich es mir dann wahrscheinlich auch leisten, ein schoenes Boot zu chartern. Die Fahrt nach Montañita war schon mal ziemlich aufwendig. Zuerst fuhren wir per Bus von Quito in etwa 10 Stunden nach Guayaquil (mit dem Flieger gehts gerade mal ein bisschen mehr als 20 Minuten), danach nochmal etwa 6 Stunden, weil die Busfahrer streikten. Wir fuhren dann per Privattransport. Leider spielte in Montañita das Wetter nicht so mit. Nichts mit baden oder so. Das musste dann bis Salinas warten. Montañita erinnerte mich ein wenig an Kuta/Bali. Ein Party-Surfer-Ort, einfach viel kleiner, was auch fuer den Strand gilt. Auf der Fahrt trafen wir dann noch einen Deutschen, mit dem wir die naechsten zwei Tage ein wenig rum zogen. Vor allem am Abend. Der Ausgang ist ziemlich cool, auch wenn es von einheimischen Posern nur so wimmelt (halt wie in Kuta). Black Dary war wohl der Coolste von allen. Ansonsten gibt's nicht wirklich viel zu sagen. Ich hatte halt noch ne leckere Languste und ausserdem traf ich einen Schweizer, den ich bereits in Cusco getroffen hatte. Na ja, klein ist die Welt. Zur Bestaetigung gleich noch einer mehr. In Quito traf ich gestern noch zwei Schweizer Frauen, die ich in Montañita kennen gelernt hatte.
Nach zwei Tagen Montañita gings dann weiter nach Salinas. Macht ein wenig den Eindruck wie das Monaco Ecuadors. Viele Guayas haben da eine Ferienwohnung, liegt es doch nur etwa 2 Stunden von Guyaquil entfernt. Dort waren wir eingeladen zu einer Graduateparty einer Kollegin von Marco, die ich zuvor auch schon getroffen hatte. Insgesamt waren wir fuenf Schweizer und mussten die ganze Zeit fuer Fotos hin halten. Der Anlass war ziemlich formal. Wie es aber hier ueblich ist, wurde natuerlich auch da nach dem formellen Teil wieder mit Bailando angefangen. es waren wirklich fast alle am Tanzen. Wir mussten natuerlich auch, was fuer Cypi und mich immer wieder eine Qual war (bis jetzt hab ich den Draht zur Salsa- und anderer Tanzmusik einfach noch nicht so gefunden). Trotzdem wars natuerlich lustig und natuerlich auch schoen, die Maedels waren naemlich alles andere als haesslich ;-) Es wurde dann bis zum Morgengrauen draussen getanzt. Ja, ihr hoert richtig, draussen! Die Leute hier sind naemlich eine ganzes Stueck toleranter als in der Schweiz. Man kann in einer heiden Lautstaerke Musik hoeren und es lustig haben, ohne dass immer gleich die Polizei geholt wird. Musik ist hier eben noch Lebensgefuehl und das wird ausgelebt. Keine ewiger Laetsch, sondern Froehlichkeit. Das ist wirklich etwas von dem, was mir hier am symphatischsten ist. Nach dem wir zurueck beim Hostel waren, gabs dann noch das erste Bad im Pazifik. Und am naechsten Tag hiess es dann endgueltig Abschied nehmen. Meine Wege fuehrten nach Quito, Cypi und Marco blieben in Guayaquil. Mit Hilfe von etwas Trickserei von Marco konnte ich noch einen Platz fuer den letzten Flug ergattern. War echt schoen mit euch Jungs! Einen grossen Dank an Marco fuer die Vorbereitungen. Und natuerlich auch an Cypi. Obwohl wir 5 Wochen miteinander unterwegs waren, hatten wir so gut wie keine Auseinandersetzungen. Ich freue mich schon, im November mit euch ein Bier trinken zu gehen. Cypi wuensche ich noch viel Spass bei seiner weiteren Reise und Marco natuerlich bei seinem weiteren Aufenthalt in Ecuador. Sag bitte auch Roxy, Felix und all den anderen einen Gruss. War echt ne schoene Zeit.

Quito

Quito ist bestimmt eines der Highlits wenn man in Ecuador ist. Man kommt auch kaum darum herum, ist es doch ein wenig der Ausgangspunkt fuer spaetere Exkursionen. Die Stadt ist wirklich ein Bijou. Meine Lieblingsstadt bis jetzt, noch vor Cusco. Die ganze Altstadt ist nur so gespickt von Kirchen und Kolonialgebaeuden. Und wenn man dann noch einen schoenen Ueberblick ueber die Stadt haben moechte, dann geht steigt man einfach zur Virgen Maria auf, die herrlich erhoeht ueber der Stadt trohnt. Auch kulinarisch und ausgangstechnisch hat Quito einiges zu bieten. Im Mariscal oder auch Gringolandia findet man ein schoenes Restaurant nach dem Anderen. Am Abend ist nicht immer was los, aber an einigen Wochentagen ist man auch in dieser Hinsicht besser bedient als nirgendwo anders in Ecuador. Gerade bin ich wieder in Quito, weil morgen mein Anschlussflug nach Los Angeles geht. Im Gegensatz zu Peru findet man uebrigens gerade in Quito jede Menge Schweizer. Echt lustig wie die spaerliche Bevoelkerung unseres Landes ueber alle Kontinente verteilt ist. In Amerika werd ich dann wohl mal demit beginnen Bilder rauf zu laden. Hier ist leider die Verbindung immer ein wenig schlecht. Lasst euch also ueberraschen.

Update: Gestern war ich uebrigens noch im besten Restaurant seit meiner ganzen bisherigen Reise. La boca del lobo. Saugut war's. Allein die Speisekarte ist einen Besuch wert. Da musst du unbedingt noch hin Cypi, falls du nochmal nach Quito gehst. Und wir wissen ja, dass du das wirst ;-)

Tuesday, September 12, 2006

la selva

Nach einer Woche Urwald sind wir jetzt endlich wieder zurueck in der Zivilisation. Um genau zu sein in Quito. Sechs Tage haben wir uns zwischen Affen und Insekten rum getrieben. Die meiste Zeit war jedoch Boot fahren angesagt. Die ersten paar Tage war das Wetter noch schoen und heiss. So machte das Bootfahren natuerlich viel Spass. Und danach ein Baedlein im kuehlen Fluss. Die letzten zwei Tage machte der Regenwald seinem Namen dann alle Ehren. Fast non stop hats geregnet. Auch das hatte jedoch seinen Reiz. Lustiger war jedoch der kurze, abe heftige Niederschlag am vieten Reisetag. Ich sass gerade im Boot und war am Pirañas fischen. Dann ploetzlich fing es an. Wie aus Eimern kuebelte es Wasser hinunter. Wir entschlossen uns dann, eine Dusche zu nehmen ;-) Tiere haben wir eigentlich nicht allzu viele gesehen. Ein paar Affen zwichendurch und vor allem jede Menge Voegel. Dann ein zwei mickrige Froesche, nicht eine einzige Schlange, kein Faultier (ausser Cypi vielleicht) und auch einen Panther. Dafuer jede Menge verschiedenster Insekten, die einem am Abend jeweils auf die Nerven gingen. Das Essen war eigentlich immer ziemlich lecker. Einmal gabs sogar Maden. Ziemlich grosse Dinger. Etwa so lang und doppelt so dick wie ein Daumen. Ich hab mich dann mit einem kleinen Biss zufrieden gegeben. Um die restlichen Eckelviecher konnten sich dann Cypi und Bucheli streiten. Genaechtigt haben wir den ersten Abend in der Dschungellodge, dann drei Tage im Zelt unter einem Dach und die letzten zwei Tage dann am Strand am Fluss, wo es besonders viele Insekten hagelte. Den zweiten Abend verbrachten wir beim bereits erwaehnten Shamanen. Dort hatte ich eines der eindruecklichsten Erlebnisse meines ganzen Lebens. Mit Namen hiess es Ayahuasca oder auch Yaje. Es handelte sich dabei um ein vom Shamanen zubereitetes Lianengebraeu. Dieses Gebraeu hat es jedoch in sich. Es wird von den Einheimischen als rituelles Getraenk und auch als Medikament benutzt. Es ist Inbegriff von Weisheit und Spriritualitaet. Natuerlich geht es darauf hinaus, dass das Kraut auch stark berauschende Wirkung hat. Zuerst gab es eine kurze Zeremonie, danach tranken wir alle ein volles Glas des ekligen Gebraeus. Wir lehnten uns dann zurueck und konzentrierten uns darauf, was wir gern sehen wuerden. Bei mir setzte die Wirkung nach knapp 20 Minuten ein. Zuerst ein schwaches Kribbeln in den Fingern, danach ging es sauschnell. In einer Uebergangsphase baute sich der Raum um mich herum immer mehr ab und ich erwachte in einer anderen Welt, in der mein Koerper und auch die ganze Materie um mich herum nicht mehr bestand. Ich sah Bilder, teilweise beaengstigend, teilweise phaszinierend schoen und ruhig. Von uns drei war ich der einzige, der den Trip in voller Staerke erlebte. Die anderen fingen bereits nach kurzer Zeit an, das Zeugs wieder raus zu kotzen (was absolut normal ist) und verliessen zu keiner Zeit ihren Koerper. Ich hingegen behielt es drinnen und erlebte etwas, das man mit Worten gar nicht beschreiben kann. Man muss es einfach selber erlabt haben. Es ist ein einmaliges Erlebnis, das ich jedem, der seinen Geist und Koerper einigermassen unter Kontrolle hat, waermstens Empfehlen kann. Lebensgefaehrlich oder abhaenging machend ist Yaje nicht, ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass sich gewisse Leute in einer Horrorwelt wieder finden koennen. Also eben, wer mal nach Ecuador kommt, unbedingt beim Shamanen vorbei schauen. Einfach der glatte Wahnsinn!

Tuesday, September 05, 2006

Zwischenstand

Dies wird jetzt ein kurzer Eintrag. Nur kurz zur Information. Erstens mal funktioniert hier in Ecuador mein Handy nicht. Also nicht wundern, sollte ich nicht zurueck schreiben. Des Weiteren werden wir ab morgen bis am 12. September hier im Dschungel unterwegs sein. Auf dem Weg werden wir ausserdem verschiedene Urvoelker und auch einen Schamanen treffen. Duerfte interessant werden.

hasta luego

Monday, September 04, 2006

Ecuador

Frueh am morgen hiess es Aufstehen und ab nach Lima. Die Fahrt dauerte etwas laenger als vier Stunden. Und in Lima hatten wir dann einen Anschlussbus nach Guayaquil. Sagenhafte 27 Stunden dauerte diese Fahrt. Zum Glueck bin ich mir das Busfahren inzwischen einigermassen gewoehnt. auf jeden fall haben wirs aber geschafft und sind jetzt hier in guyaqyil, wo wir auch bucheli getroffen haben. der laesst es sich hier gut gehen. Wohnt mit einigen anderen Leuten in einem kleinen Haus hier. Die ganze Zeit Essen, Schlafen und Bailando. Ne ne, ein bisschen arbeiten tut er ja auch noch. War hier mit einer Studentenorganisation in der Entwicklungshilfe taetig. Und in etwa zwei Wochen beginnt er dann bei Nestle ein Praktikum bis im Februar. Er kennt hier relativ viele Leute und kann natuerlich auch sehr gut Spanisch inzwischen. Wir sind dann am gleichen Abend noch mit ein paar seiner Kollegen feiern gegangen und dann morgens um fuenf in einer Sechsergruppe nach Cuenca (Sierra, ca. 2500 Meter) gefahren. In Cuenca haben wir dann ein bisschen die Stadt angeschaut und sind noch in den anliegenden Nationalpark gefahren. Sah ein bisschen aus wie in der Schweiz. Rauf gefahren sind wir mit einem grossen Transporter auf der Heckablage. Runter dann dasselbe, einfach etwas enger und per Anhalter. War echt lustig. Nachdem ich noch am gleichen Abend 500 Gramm Muhmuh verspiesen hatte, war es mir am naechsten morgen sauschlecht. Hatte den ganzen Tag Durchfall und der Bauch rumorte. Vor allem die Rueckfahrt nach Guayaquil war gar nicht schoen. Dieser Tag sollte aber noch nicht zu Ende sein. Des Weiteren gab noch meine Kamera den Geist auf und ich vergas meine Caterpillar Schuhe in Guayaquil im McDonnalds. Natuerlich waren sie spaeter nicht mehr da. Der absolut geilste Tag bis jetzt!

Huacachina

Huacachina ist ne Wuestenoase an der Kueste Perus. Die naechste Ortschaft ist Ica. In Ica selbst ist nicht viel erkennbar von wegen Wueste. Wenn man dann aber mit dem Taxi Richtung Huacachina faehrt, kommen ploetzlich gewaltige Sandberge auf einen zu. Und dann genau zwischen diesen Duenen liegt die Oase. Sie liegt ziemlich genau am Eingang zu der Wueste, darum kann man noch nicht wirklich erahnen, wie weit sich die Wueste dahinter erstreckt. Erst als wir mit einem Buggy und ein paar Sandboard im Gepaeck die Duenen hinauf fuhren, sahen wir auf das gewaltige Meer aus Sand. Die Buggys waren irgendwelche selber zusammen gebauten Machinen mit ziemlich Roessern unterm Arsch. War wirklich lustig, aber auch schoen, diese Fahrt durch die Wueste. Das Sandboarden war dann einigermassen ernuechternd. Am Anfang, wenn noch Wachs auf dem Brett ist, gehts einigermassen zuegig. Danach steckt man dann aber schnell mal fest. Also Snowboarden ist definitiv geiler. Keine Frage. Die restliche Zeit war dann relaxen und Pisco Sour angesagt.