Wednesday, January 30, 2008

F*** Apple

Eigentlich have ich den Blog ja als meinen Ferienblog eingerichtet. Wird aber trotzdem mal Zeit für ein Offtopic Thema. Und zwar bezüglich Apple. Der Firma, die sich solch vielen, schon fast krankhaft treuen Konsumenten erfreuen darf. Also ich gehöre da definitiv nicht dazu. Mir geht der ganze Apple Hype gehörig auf die Nerven. Was zum Teufel bewegt die Leute dazu, für eine solche Unternehmung sogar Werbung zu machen? Ich könnte ja verstehn, wenn man einfach das Apple OS gut findet und dieses auch weiterempiehlt. Aber warum gleich alles? Die Produkte mögen ja schon gut sein, aber auch verdammt teuer. Ich sehe hier also nicht wirklich etwas, das Apple besser macht als die anderen. Des Weiteren, und das finde ich eigentlich das Schlimmere, handelt Apple nicht gerade so, wie ich es von einer Unternehmung mit solchem Kultfaktor erwarten würde. Es gibt ja wohl schon ein paar verblendete Applekunden, denen Steve Jobs wohl sogar persönlich auf den Kopf scheissen könnte und trotzdem würden sie jedes neue Apple-Produkt kaufen. Aber für mich sind gewisse Dinge einfach tödlich für meine Beziehung zu einer Unternehmung. Dies nun vor allem das neue iPod Touch Update. Als stolzer Besitzer und early costumer eines Touch darf ich nun 25 Franken abblättern, um mir ein Softwareupdate zu laden. Ein paar neue Anwendungen sind dabei, die beim iPhone bereits am Anfang Standart waren. Naja, das ganze wäre ja noch einigermassen verkraftbar, wenn da nicht noch der Fact wäre, dass alle neuen iPods die besagten Programme bereits vorinstalliert haben. Und dies natürlich bei einem niedrigeren Preis als zum Zeitpunkt der Markteinführung. Sorry Apple, aber das ist ne absolute Schweinerei!!! Warum soll ich bittesehr für ein Update bezahlen, welches erstens nicht neue entwickelte Produkte beeinhaltet und zweitens für Neukunden gratis abgegeben wird. Ich habe mir ja überlegt mir ein MacBook zuzulegen. Mittlerweile bin ich jedoch wieder davon abgekommen. Da gibt es nämlich noch weitere Storys. Gerade bezüglich Laptops. Bei einer Aktion names Neptun können Studierende jedes Jahr günstig Laptops kaufen. Dabei sind auch Apple MacBooks (Pro). Das Fenster ist immer nur für eine gewisse Zeit geöffnet und es ist nur eine begrenzte Auswahl erhältlich. Daher sollten wohl auch alle Kunden gleich behandelt werden. Nun ist es aber so, dass Kunden die ihren Mac noch vor dem 1.Oktober bestellt haben, ihr OS nicht günstig auf Leopard aufrüsten können, die anderen jedoch schon. Hallloooooooooooo!!!!! Schon mal was von Kulanz gehört!!!!! Sowas geht doch einfach nicht. Oder dann wäre da ja noch der Skandal mit dem iPhone. Bereits kurze Zeit nach Einführung des iPhones wird der Preis 200 Dollar runtergesetzt. Was 33% entspricht! Man sahnt also zuerst ganz kräftig von den Idioten ab, die sich sowieso allen Applekram ungeachtet des Preises sofort zulegen. Und dann, dann setzt man den Preis runter, damit das Produkt marktfähig ist und es sich nun auch der Normalo kauft. Ja, da bleibt echt nur eines zu sagen. F*** Apple!!!!

Monday, December 31, 2007

Es guets Nois allne!

Nachdem ich nun ein paar Tage in der Schweiz verbringen durfte geht es nun langsam aber sicher wieder zurück nach Dänemark. Zuerst gibt es aber noch einen kleinen Stopp in Berlin. Bin gerade am Flughafen und darf mich über 30 Gratisminuten Wireless Lan freuen, die ich von McDonnald's zu meinem Menu gekriegt habe. In knapp zwei Stunden geht dann mein Flug nach Berlin, wo ich ne Kollegin treffen werde und Silvester feiere. Schoggi und Chääsfondue sind bereits im Gepäck. Ich hoffe mal, vor allem das Chääsfondue verkraftet die ungekühlten Stunden ohne Probleme. Dieses werden wir dann in Dänemark verspeisen. Jetzt fehlt also nur noch der Kirsch. Ich hoffe nur, dass ich den gleich in der Tüte lassen und dann auch im Flug von Berlin nach Dänemark (3.Januar) wieder ins Handgepäck nehmen darf. Ist ja mittlerweile obermühsam mit den Flüssigkeiten. Als wir in Tokyo waren, konnten wir ja nicht einmal was kaufen, da wir auf dem Weg in die Schweiz noch nen Tranfer in Frankfurt hatten. Na ja, mal schaun. Noch kurz zu meinem Schweizaufenthalt. Dreimal war ich in Engelberg, an Weihnachten gab es zuerst den traditionellen Familienanlass und dann ne schöne Reunion im Kulturwerk. Daneben gab es auch noch nen trinkintensiven Ausgang mit Hardman. so richtig schön traditionell, die Pitcher flossen in Strömen. Wenn da nur die verdammten Hangovers nicht wären.... Aber eben, eigentlich wollte ich ja nur nen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Für die meisten von euch gilt, bleibt so, wie ihr seid. für alle anderen, bitte nehmt euch ein paar gute Vorsätze für's neue Jahr ;-) Ich hoffe, ich habe jede Menge Spass in Berlin und dass den Berliners die Cognacstängeli schmecken. Aber das ist ja keine Frage, ist ja schliesslich die beste Schoggi der Welt!

Have a nice NEW YEARS EVE!!!

Tuesday, December 18, 2007

Fire in the Kolleg

Ja, ich weiss, ich war nicht gerade sehr schreibfreudig in der letzten Zeit. Das liegt wohl daran, dass hier immer so ein bisschen was los ist. Zum einen bin ich den Tag durch immer an der Uni und zum anderen gibt es ja auch soziale Verpflichtungen. Kaffeekränzchen im Kolleg zum Beispiel. Oder Kalimocho saufen mit den Spaniern. Es ist immer was los. Gestern war aber das grosse Highlight. Es war wohl so um Mitternacht als plötzlich jemand wie wahnsinnig an meine Türe klopfte. Dann hab ich irgendwas von Feuer gehört und anschliessend sind die ohrenbetäubenden Alarmsirenen los. wöuwöuwöu! Ich hab dann kurz überlegt, alle waren in Panik. Ich konnte jedoch keinen Grund finden (Rauchgestank oder so) nicht kurz meine wichtigsten Sachen (Laptop, externe HD, iPod usw.) zusammenzupacken und mich gemütlich auf den Weg zu machen. Als ich draussen ankam sah ich Rauch aus einem Zimmer kommen, kurz darauf waren sowohl Polizei als auch Feuerwehr anwesend und wir konnten ein paar schöne Weihnachtslieder anstimmen ;-) Das Feuer war natürlich im Nu geslöscht, keine Toten, keine Verletzten, nur ein wenig Panik. Irgend so ein Däne aus dem zweiten Stock (ich bin im vierten) hatte seine brennende Zigarette im Raum vergessen und irgendwas fing dann Feuer. Zumindest wurde er entsprechend bestraft. Heute morgen sah ich ein verbranntes Inventar draussen rumliegen. Darunter war auch eine Laptoptasche, vermutlich mit Inhalt. Merry Christmas! Das übelste an der Sache. Die Typen brauchten ne Ewigkeit bis die Sirene endlich wieder aus war. Und sogar mit geschlossener Tür tat war der Lärm unerträglich. Na ja, wie schon gesagt, ein Erlebnis wars alle mal. Für alle dies interessiert. Ab Weihnachten bin ich bis am 31.12. in der Schweiz. Die Kanti Sursee Leute werden sich nach dem Essen und Päckligelage sicherlich im KW treffen. So auch ich. Und ab dem 25. oder 26. möchte ich dann boarden gehn. Wer dabei ist, soll sich bei mir melden. Werde jedoch auch von mir aus Leute kontaktieren. Freue mich wirklich schon abartig auf die schöne Schweizer Berglandschaft und den herrlichen Schnee. Yes!

Friday, November 30, 2007

Dänemark

Ich glaube, es wird definitiv Zeit, dass ich hier mal was schreibe. Wie vielleicht der eine oder andere weiss, der hier mal reinschaut, bin ich jetzt bereits einen Monat in Dänemark, um den praktischen Teil meiner Masterarbeit zu absolvieren. Ich bin hier an der AU (Aarhus Universitet) und wohne in einem Kollegium, dem Teknolog Kollegiet. Nachdem ich nun endlich eine CPR-Nummer habe, sowie einen Bank Account und ne dänische Mobilnummer bin ich endlich wieder ein richtiger Mensch. Vor allem ohne die CPR-Nummer läuft hier genau gar nichts. Das ist so ne allskandinavische Nummer, die jedem zugeteilt wird. Ist so ne Art Identifikationsnummer, wie zum Beispiel die AHV-Nummer, nur dass man sie eben immer angeben will, wenn man etwas machen will, das mit einem Vetrag verbunden ist. Und bis man die Nummer eben hat, vergehen schon gerne mal ein paar Wochen.
Neben der CPR-Nummer braucht man sicherlich auch ein Fahrrad, um hier ein vollständiger Mensch zu sein. Jeder scheint hier irgendwie Fahrrag zu fahren. Trotz dem ziemlich hügligen Gelände hier und den tiefen Temperaturen, die noch speziell durch starken Wind und Regenschauer intensiviert werden können. Also habe auch ich mir eines zugelegt, und zwar an der Polizeiauktion. War etwa 150 Franken. Obwohl es seinen Dienst verrichtet, gibt es da eine Sache, die gehörig nervt. Ich fang jetzt gar nicht erst damit an. Aber ja, ist ne schöne Sache hier mit dem Fahrrad. Hier gibt es fast überall separate Fahrradspuren, die oft sogar genug breit sind, dass sich auch die Fahrradfahrer gegenseitig überholen können. Und das ist auch notwendig, da die Dänen im Normalfall ziemlich rasant unterwegs sind. Da werden auch gerne mal Ampeln ignoriert.
Sehr schön ist auch, dass es hier bei weitem nicht so kalt ist, wie ich vermutet hätte. Gerade im Moment scheint es in der Schweiz doch einige Grad kühler zu sein als hier. Na ja, mal sehn, wie sich das hier so entwickelt. Auf jeden Fall bin ich aber auch froh, wenn ich nach Weihnachten ein paar Tage Snowboarden kann. Bis auf die paar Hügel ist es nämlich komplett flach hier. Irgendjemand am Start für ein paar Tage Schneegestöber in der Schweiz?!?
Noch für alle trinkfreudigen Leser dieses Blogs. Die Dänen sind auch sehr trinkfreudig. Gerade zur Weihnachtszeit wird zu allen möglichen Gelegenheiten gesoffen. Bereits am 2.November, einen Tag nachdem ich hier ankam, wurde die Weihnachtszeit mit dem ersten Julebrygg (Weihnachtsbier) eingeleitet. Ansonsten gibt es jede Menge Julefrokost (Weihnachtsessen), bei denen vor allem Schnaps getrunken wird. Langweilig wird es definitv nie, ansonsten sind ja auch immer noch die Leute vom Kollegiet, die ich grösstenteils als sehr nett einstufen darf. Ein paar der Leute sind nicht wirklich darauf aus soziale Kontakte zu knüpfen, aber von denen gibt es zum Glück nicht allzu viele. Und dann gibt es noch die Chinesen. Die bilden halt ihre Chinese Community, sind aber immer mal anwesend und für ein paar Wortwechsel gut. Trotzdem, Party kann man mit denen nicht machen.
Dann natürlich noch ein paar Worte zur Uni. Langsam aber sicher bin ich ziemlich im Rythmus und es geht auch langsam so ein bisschen los mit ersten Resultaten. Ich hoffe bis im Mai habe ich genügend Daten gesammelt. Die Uni an sich ist definitiv besser als in Basel. Alles ist am selben Platz, die Mensa ist gut und günstig und am Freitag lassen die meisten Fakultäten ne Fredags Bar steigen, wo der halbe Liter Bier für 3 Franken verkauft wird. Da die Uni sehr gross ist, gibt es natürlich auch verschiedene Fredags Bars. Für jeden Geschmack was dabei und eben lange nicht so teuer, wie man es von Dänemark erwarten würde. Übrigens, die verkaufen hier sogar in der Mensa Bier! Und noch was für die Männer. Die Frauen sind wirklich seeeeehr hübsch. Und saufen können sie auch!

Tuesday, November 06, 2007

Japan Zusammengefasst

So, nachdem ich nun doch schon längere Zeit wieder zu Hause bin, wird es wohl mal Zeit für ein abschliessendes Review über Japan. Also einfach mal so aus dem grünen raus kann ich definitiv behaupten: "Japan rocks!" Es hat mir wiklich sehr gut gefallen im Land der aufgehenden Sonne, obwohl die Sonne immer schon sehr früh weg war. Dies ist dann wohl auch einer der negativen Punkte. Ende September war es um halb sechs schon fast dunkel. Und das bei den immer noch sehr hohen Temperaturen. Ein wenig verwirrend. Aber liegt nicht etwa daran, dass die Japaner weniger Sonnenzeit hätte, sie haben halt einfach die Zeitverschiebung so gewählt, dass die Sonne schon sehr früh am Morgen aufgeht, aber dann halt auch umso früher wieder untergeht.
Auch sehr gut gefallen hat mir, wie man in Japan grundsätzlich noch behandelt wird. Jeder Kunde ist König, Freundlichkeit ist an der Tagesordnung. Egal wie viel man konsumiert, man wird immer mit grösstem Respekt behandelt. Sogar im 7-11 schenken einem die Angestellten ein unaufgezwungenes Lächeln und sind ausserodentlich freundlich. Wenn ich da an die Schweizer Angestellten in solchen Läden denke. Naja, es gibt sicherlich auch Freundliche, aber oft wirkt halt schon das "Grüezi" aufgesetzt. Ein gutes Beispiel sind auch die Restaurants. Man bekommt grundsätzlich immer gratis Wasser vorgestellt und wird auch nicht auffordernd gefragt, was man denn zu trinken wünsche. Nein, das Wasser wird immer wieder nachgefüllt, an gewissen Orten sogar Grüntee. So muss es doch sein. Wenn ich essen gehe, dann wegen dem Essen. Und da ich sowieso meistens Wasser trinke, brauche ich auch nichts anderes im Restaurant. Vielleicht mal nen Wein. Aber eben, erstens wird man in der Schweiz komisch angeschaut, wenn man Hahnenwasser bestellt und zweitens würde einem bestimmt nicht nachgeschenkt. Jaja, da können wir Schweizer bezüglich Gastfreundlichkeit definitv noch lernen. Ein Punkt, der jedoch absolut scheisse ist an Japan, ist die mangelnde Internationalität. Das soll heissen, dass die Leute einfach kein Englisch sprechen. Und zwar die meisten wirklich "gar nichts". Wenigstens sind viele wichtige Dinge in lateinischen Buchstaben angeschrieben. Aber nicht einmal das wird konsequent durchgezogen. So suchten wir einmal ein Hotel, das lediglich in Japanischen Hyroglyphen angeschrieben war. Mangelhaft!
Was ich auch schon erwähnt habe sind die Preise. Man hat normalerweise eine riesen Auswahl, vor allem bezüglich Essen. Was dagegen sehr teuer zu sein scheint sind die Kleider. Grosse Billigketten wie H&M oder New Yorkers habe ich in Japan nicht wirklich gefunden. Ich muss jedoch auch sagen, dass ich nicht lange gesucht habe. Trotzdem hätte ich zumindest in Tokyos Shibuya, Roppongi oder Shinjuku so etwas finden sollen. Da sieht man dann auch, in was die Japaner ihre guten Löhne investieren. Kleider! Vor allem die jungen Frauen und Männer laufen teilweise rum wie aus dem Modekatalog. Die Männer sehen dabei oft sehr weiblich aus, die Frauen unglaublich heiss. Das einzige, was viele Frauen nicht beherschen sind High Heels, die sie jedoch überaus gern tragen. Also abschliessend bleibt zu sagen, dass Japan ein tolles Land ist. Würde mir überaus gefallen auch für einen längeren Aufenthalt. Das einzige, was mich wohl abschrecken würde, sind die oftmals sehr langen Arbeitszeiten und die wenigen Ferien, falls man denn in Japan arbeiten würde.

Thursday, October 11, 2007

Karaoke and last days

Natuerlich muss auch diese Reise einmal zu Ende gehen und so muss es denn sein, dass wir uns bereits am Sonntag wieder auf den Rueckweg machen. Nach unzaehligen Sushi uns Sashimi, nach viel japanischem Gebrabel, nach Sake und Gohan, nach fuenf Karaokeabenden und zwei Ropponginaechten, nach Onsen und viel Schwitzen geht es leider wieder zurueck in die kalte, verregnete Schweiz. Es ist ja schon traurig, wenn ich lesen muss, dass das Schweizer Wetter von einem Hoch bestimmt wird, es aber lediglich 15 Grad ist. Na ja, zumindest hatte ich meinen Sommer schlussendlich doch noch. Fuer alle, die noch nicht genug haben vom lesen, sei gesagt, dass ich zwei Wochen nach Ankunft in der Schweiz nach Daenmark aufbrechen werde und dort fuer ein halbes Jahr meine Masterarbeit schreiben werde. Die Eintraege werden also sicherlich weitergefuehrt werden. Dann wahrscheinlich auch mit mehr Bildern, da ich auch mehr Zeit haben werde. Zu Japan sei auf jeden Fall noch gesagt, dass es ein wirklich traumhaftes Land ist. Die Leute sind freundlich, die Lebensqualitaet ist sehr hoch, es gibt viel Abwechslung und nicht zuletzt immer wieder etwas zum Grinsen. Einen Japanaufenthalt kann ich definitiv jedem empfehlen. Man sollte sich definitiv nicht von der Illusion abschrecken lassen, Japan sei so extrem teuer. Zumindest als Tourist kommt man mit sehr wenig durch. Wenn man sich einen Railpass kauft und danach sehr sparsam ist, dann ist man schon mit unter 50 Franken am Tag mit dabei. Billiges Essen gibt es in einer sehr grossen Vielfallt, man ist nicht etwas auf Doener und Hamburger beschraenkt. Schon allein die vielen 7 eleven verkaufen viele fertige Sachen. Ja dann, vielleicht werde ich morgen nochmal etwas schreiben, auf jeden Fall aber werde ich noch einen zweiten wrap up schreiben, wenn ich zu Hause bin.

Tuesday, October 09, 2007

Further Travelling

So, wird wieder mal Zeit fuer einen Eintrag, nachdem ich explizit aufgefordert wurde, wieder mal etwas zu schreiben. Inzwischen waren wir nun eben in Kyoto. Danach gings nach Kobe, Osaka, dann nach Hakata in den Sueden von Japan, nach Hiroshima und nach Beppu. Jetzt gerade halten wir uns in der Naehe des Mount Fuji auf, dem hoechsten Berg Japans und gleichzeitig einem Vulkan.
In Osaka waren wir in einem grossen Aquarium. War sehr eindruecklich. Eine Vielzahl an Fischen und saugenden Meeresbewohnern war anwesend. Ueberaus eindruecklich war vor allem der Walhai, der Sunfisch und der Mantarochen. Gab aber noch jede Menge andere Meeresbewohner zu bewundern. War das Geld auf jeden Fall Wert. Ansonsten ist Osaka ne ziemlich tolle Stadt. Konnten aufgrund der gegrenzten Zeit halt nicht allzu viel sehen, aber sicher empfehlenswert. Vor allem das Umeda City Building.
Zu Hakata gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Haben wir hauptsaechlich als Hub benutzt. Scheint aber jede Menge los zu sein da und das Hostel war auch nicht schlecht. Von da aus ging es dann nach Hiroshima. Laeuft einem echt kallt den Ruecken hinunter, wenn man sich in dieser Stadt aufhaellt, vor allem in dem Park, wo sich Museen und Erinnerungsstuecke befinden. Es ist schon krass, dass alleine durch diese erste Bombe auf einen Schlag 200000 Menschen ihr leben lassen mussten. Und dies nicht etwa, weil es notwendig gewesen waere, sondern weil man die hohen Entwicklungskosten rechtfertigen musste und den Einfluss von Russland aufzuhalten suchte. Traurig traurig.
Beppu war dann etwas lustiger. Dort nahmen wir ein Sandbad und sahen danach noch eine von mehreren "Hoellen". Beppu ist ein riesiges Hot Spring Gebiet. Ueberall brubelt es aus dem Boden, heisses Gas steigt gen Himmel. Die Hoellen sind einzelne sehr aktive Gebiete, wo man die Quellen hautnah erleben kann. Wasser spritzt mit aus dem Boden und manchmal kann man aufgrund des Dampfes gar nichts erkennen. Echt geil. Das Sandbad ist dann etwas fuer die Erholung. Man legt sich auf warmen Sand und danach sprichwoertlich beerdigt. Diese Wellnesskultur ist in Japan sowieso sehr verbreitet. Gerade heute waren wir wieder in einem Onsen (Spa), wo wir badeten und die Saune genossen. So, das waere es fuer heute. Morgen geht's dann wieder zurueck nach Tokyo und dann auch schon bald wieder zurueck in die kalte und verregnete Schweiz. Ja, hier ist es naemlich immer noch zum Schwitzen...

Wednesday, October 03, 2007

Bilder


















So, hier mal ne erste Auswahl an Bildern. Weitere folgen. Mittlerweile sind wir in Kyoto, der Tempelstadt. Ist jetzt unser zweiter Tag hier und die Stadt scheint sehr huebsch zu sein. Nicht so hektisch wie Tokyo. Hostel haben wir auch ein gutes. Guenstig und hat viele junge Leute. Vorgestern Abend als wir angekommen sind waren wir das zweite Mal mit ein paar Leuten in der Karaokebar. Soooo much fun! Dazu wollte ich sowieso noch was sagen. Hotels suck! Unterdessen habe ich ja schon so einiges gesehen und es ist einfach eine Tatsache, dass Hostels die viel bessere Option sind, wenn es um die Unterkunft geht. Oft hat man reichlich Einrichtungen wie Internet, Laundry, Kueche usw., dazu kommt aber ein weiterer wichtiger part. Sie sind guenstiger als Hotels und man kommt in kuerzerster Zeit mit der Menge Leuten in Kontakt. Noch was zu Akita. Von da aus habe ich meinen letzten Post geschrieben. Allzu lange waren wir aber nicht da. War irgendein Festival und als wir nach einigen Versuchen keine Unterkunft fanden, hat es uns angekackt und wir sind einfach in den naechsten Zug gestiegen und Richtung Sueden nach Sendai gefahren. Ist ne ziemlich coole Stadt meiens Erachtens. Im Vergleich zu Kyoto waren wir auch mehr oder weniger die einzigen Weissen, die sich dort herum getrieben haben. Ist relativ ne junge Stadt mit viel Studenten. Definitiv empfehlenswert.

Saturday, September 29, 2007

Was laeuft mit den Japsen?

Also, endlich komme ich wieder mal dazu, was zu posten. Wir haben unterdessen Tokyo verlassen und sind der drueckenden Hitze Richtung Norden nach Hokkaido entflohen. Dort waren wir in Sapporo der Hauptstadt (inklusive Karaoke), dann in Biei, einer laendlichen Gegend im Zentrum von Hokkaido, dann noch in Noboribetsu, wo wir in einem riesigen Onsen (Spa) waren und nach einem kurzen Abstecher an den am Meer gelegenen Ort Toya sind wir nun wieder etwas suedlicher im Norden von Honshu. Um genau zu sein in Akita. Einen ausfuehrlichen Reisebericht ueber die verschiedenen Stationen werde ich vielleicht spaeter noch posten. Vorerst moechte ich aber mal so die ersten Eindruecke bezueglich Kulturschock zusammenfassen. Da mir eh nicht alles in den Sinn kommen wird, werde ich diesen Post sicherlich mal wieder aktualisieren.
Zum ersten sitze ich gerade in einem Manga-Comic-Internet-Cafe. Was unglaublich geiles. Diese Einrichtungen sind rund um die Uhr geoeffnet. Man kann hier Internet nutzen und es gibt eine Riesenauswahl an Comics und Mangafilmen, die man sich entweder in abgeschlossenen oder offenen Kabinen anschauen kann. Wer Bock hat, koennte hier sogar billig uebernachten. 30 Minuten Internet kosten 3 Franken, danach wirds billiger. Dazu hat es noch ein riesiges Getraenkesortiment, von dem man sich gratis bedienen kann. Man hat sehr luxurioese Stuehle, in gewissen Raeumen habe ich sogar Massagesessel mit Kontrolleinheit gesehen, die Captain Kirks Sessel ohne weiteres in den Schatten stellen.
Dann gleich zu den WCs. Es gibt zwei Sorten, die klassischen Japanischen, ne Art Plumsklo, aber auch westliche, die ebenfalls aus Raumschiff Enterprise stammen koennten. Kontrolleinheit fuer den geziehlten Einsatz einer Brause fuer das Aftercleaning und geheizte WC-Brille gehoeren zur Grundausstattung.
Das sind jedoch nur zwei Dinge, die gerade so um mich rum sind. Dann mal was allgemeines zu den Japanern. Also manchmal kommt es einem echt vor, als ob man sich irgendwo im Kindergarten befinden wuerde. Das Ergruenen eines Trottoirsignals wird den Blinden etwa nicht wie in der Schweiz durch ein Summen oder Vibrieren signalisiert, sondern durch eine Art Uhu-Gepfeiffe. Wenn man sich mal einfach irgendwo hin stellt, wo es nicht so belebt ist, kann verschiedenste Uhu-Geraeusche aus allen Himmelsrichtungen hoeren, die sich gegenseitig abwechseln. Etwas anderes sind zum Beispiel Strassensperren aufgrund von Bauarbeiten, die nicht schlicht mit rot-weissem Band gesetzt werden, sondern es werden lustige Tierlein (z.B. Aefflein oder Frosch in Knallgruen) als Staender genutzt und darauf Stangen gelegt. Humor im Strassenbaualtag. Super! Und gerstern haben wir auch wieder was ganz tolles gesehen. Ein grosses Passagierschiff, das einen See abgefahren ist. Nein, nicht schlicht oder zumindest traditionell gebaut, sondern wie ein Cinderellaschloss mit Tuermlein. Echt zum Bruellen. Da gaebe es noch so viel zu sagen. Es gibt immer wieder solche Situationen, wo man als Schweizer einfach innerlich drauf geht. Aber eben, finde das lustig und in seltenen Faellen stoerend.
Dann was zu den Japsen selber. Die Kerle sind oft so freundlich, ich glaube die wuerden noch Arigato (danke) sagen, wenn man ihnen ins Gesicht ruelpsen wuerde. Dazu gibt es gar nicht mehr viel mehr zu sagen. Die Leute haben einfach ne gute Selbstkontrolle und sind freundlich. Obwohl sie es manchmal auch etwas uebertreiben. Wenn man in nen Shop geht wird man manchmal von allen Seiten begruesst und wenn man zahlen geht auf Japanisch vollgeleiert und angegrinst. Aber ist eben auch lustig. Muss sagen, die Leute sind manchmal so was von suess (und dieses Wort brauche ich nicht einfach so), dass man sie knuddeln moechte. In Tokyo war zum Beispiel eine mit Tierpelzkaeppchen auf dem Kopf. Jessesgott! Des Weiteren habe ich es auch nocht nicht erlebt, dass man als gaijin (Auslaender) dumm angemacht wuerde, wie dies zum Beispiel Paedi in Vietnam erlebt hat. Eher das Gegenteil, man kommt schnell ins Gespraech, wenn sie denn Englisch koennen. Was aber leider nur sehr selten der Fall ist. Dazu werde ich dann noch was schreiben. auf jeden Fall ists toll hier und sehr interessant. Muss jetzt aber weg. Gruesse

Saturday, September 22, 2007

Tokyo

Der heutige Tag oder besser Abend war ziemlich scheisse. Ich konnte einfach nicht einschlafen und bin nach wie vor wach und jetzt ist fast acht Uhr. Na ja, heute Abend nehmen wir den Nachtzug nach Hokaido, dem Norden von Japan und da wir Ruhesessel haben, werde ich wohl hoffentlich dort einen guten Schlaf haben. Und heut ist dann halt durchbeissen angesagt. Auf jeden Fall haben wir vorlaeufig unseren letzten Tag in Tokyo. Wir werden dann am Schluss sicher nochmal einen Tag hier sein, aber das genaue Programm steht noch nicht fest. Also Tokyo ist wirklich eine faszinierende Stadt. Viel habe ich zwar noch nicht gesehen, aber sie werden ihrem Image definitiv gerecht. Ueberall Lichter und Musik. Teile von Shibuya und Shinjuku scheinen ein einziges grosses Outdooreinkaufszentrum zu sein. Strassenlampen verbreiten nicht nur Licht, sondern auch Musik. Und die grossen Strassenkreuzungen sind der Hammer. An den Kreuzungen versammeln sich in kuerzester Zeit etliche Menschen und sobald das die Fussgaenger gruen haben gehts los. Von allen Seiten stroemen Menschen ueber die gesamte Kreuzung. Die Kreuzung ist dann fuer alle Autos gesperrt. Ein Riesen Ameisenhaufen. Des Weiteren gilt es das Essen zu loben. Ich frage mich wirklich, warum es gerade Sushi ist, dass es zu uns in die Schweiz geschafft hat. Finde ich persoenlich gar nicht mehr so interessant. Na ja, bis auf die Tatsache, dass sich hier viel exotischere Lebensmittel auf dem Reis finden als bei uns. Zum Beispiel glibriges Seeigelfleisch oder roher Tintenfisch. Extrem seltsamer Biss. Heute gibts dann noch ein bisschen mehr sightseeing. Gibt auf jeden Fall noch vieles mehr zu berichten ueber diese faszinierende Stadt.
Wollte gerade noch Bilder rauf laden. Funktioniert aber irgendwie nicht so recht. Werde es dann zu einem spaeteren Zeitpunkt nochmal probieren. Gruss aus Tokyo.

Friday, September 21, 2007

additional

Habe fast vergessen zu erwaehnen, dass wir hier so um die 30 grad haben und schoenes wetter. das musste jetzt einfach raus. aber nicht traurig sein, in der schweiz duerft ihr ja jetzt wieder die winterkollektion raus kramen. bringt ein wenig abwechslung in den modischen alltag. hahahahaha!!!!! enjoy the bad weather!!!!!!!!! ne, nicht so ernst nehmen.
waren uebrigens gerade an ner sumoveranstaltung. coole sache. danach gehts dann ins restaurant shabu shabu essen.

Thursday, September 20, 2007

First days in japan

Ok, mittlerweile bin ich also in Tokyo. Wow, echt geil hier! Und ich weiss ja nicht genau, wer gesagt hat, Japan sei so teuer. Das ist definitiv nicht der Fall!!! Gestern waren wir essen wie die Fuersten. Und haben 23 Franken gezahlt inklusive 3dl Sake. In der Schweiz waere das mindestens doppelt oder dreimal so teuer gekommen. War wirklich extrem lecker. Schon lange nicht mehr so gut gegessen. Unglaublich! Ausgang war auch nicht teuer. Zuerst waren wir in einer Bar, da war alles 4 Franken (fuer Hardman: habe gegen einen etwa 200 kg schweren Briten einen Schlauchjungen getrunken. whowho!). Also auch drinks und so. Im naechsten Klub wars dann 5 Franken. Aber hey, in der Schweiz ists teurer und schliesslich waren wir in fucking Roppongi. Heut gehen wir wohl noch Sumo schaun. Schade nur sind wir ein bisschen spaet aus dem Bett gekommen. Als Abendessen gibts dann Shabu shabu und Suriyaki. Fuer 20 Franken soviel wie wir wollen. Stay tuned!

Wednesday, September 12, 2007

Holidays in Japan

Es ist jetzt fast ein Jahr her seitdem ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Heute ist es nun wieder soweit. Nachdem ich letztes Jahr Süd- und Nordamerika erkundet habe, zieht es mich dieses Jahr nach Japan. Ja, richtig gehört, Japan, das Land des Sushi und der hohen Preise. Das mit dem Sushi sollte wohl schon einigermassen zutreffen. Was die hohen Preise anbelangt gibt es jedoch ziemliche Vorurteile. Japan gilt immer noch bei vielen als unbezahlbar teuer und hat sich gerade bei backpackern noch nicht wirklich durchsetzen können. Ein Urlaub in Japan kann jedoch günstiger werden, als ein vergleichlicher Trip in Europa oder den Staaten. Der Kostenpunkt ist halt einfach der Flug, was eine Interrailreise in Europa definitiv günstiger macht. Ein ähnliches Angebot wie Interrail gibt es aber auch für ganz Japan. Der Unterschied: Es gibt beim Japan Rail Pass keine Jugendtarife. Darum ist er mit 600 Franken für 3 Wochen 100 Franken teurer als Interrail, falls man unter 26 ist. Der Erwachsenenpreis liegt jedoch 250 Franken höher für Interrail. Ausserdem sind in Japan fast alle Züge, auch die Shinkansen, die mit dem ICE oder TGV vergleichbar sind, ohne Aufpreis und Reservation fahrbar. Dasselbe gilt auch für einige Nachtzüge, wo Ruhesessel ebenfalls inklusive sind. Wir werden also zuerst drei Tage in Tokyo verbringen, danach unseren Rail Pass einlösen und drei Wochen mit der Bahn tumgondeln. Wahrscheinlich zieht's uns zuerst in den Süden und danach noch ein wenig in den Norden. Ich werde hier alle Interessierten auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Friday, October 20, 2006

Fascht ZROGG!

(Danke Cypi fuer den passenden Titel). Nach knapp 3 Wochen Peru, fast 3 Wochen Ecuador, etwas mehr als 3 Wochen Kalifornien und einer Woche New York heisst es heute Abend definitiv Abschied nehmen von den Laendern aenet em Teich. Es war eine Reise, die sich definitiv gelohnt hat. Ich werde mit vielen Erfahrungen, neuen Erkenntnissen, grundsaetzlich einer anderen Grundhaltung zurueck in die Schweiz reisen. Ein weiteres Mal habe ich ein Stueckchen mehr dieser Welt erlebt, verschiedene Kulturen, andere Denkweisen, andere Rechtssysteme und Landschaften. Ich kann mir nicht vorstellen, was schoener ist, als solche Erlebnisse zu sammeln. Nach ueber zwei Wochen grosser Abwechslung bin ich jedoch auch froh, endlich wieder mal in mein eigenes Bett zu liegen, meine Freunde wieder zu sehen und meinen hoffentlich noch funktionierenden Laptop in Betrieb zu nehmen ;-) Endlich kann ich mir die neuen Folgen von Battlestar Galactica, Lost und My name is Earl anschauen. Dazu hab ich hier noch von anderen neuen, sehr interessanten Serien gehoert. Zwei Tage nach meiner Ankunft werde ich mit meinem Master beginnen. Jetzt jedoch abschliessend noch etwas zu New York und den Staaten allgemein. New York ist eine absolut geniale Stadt. Die Stadt der Staedte, wenn man es auf den Punkt bringen will. Zu jeder Uhrzeit kann man hier etwas erleben. Im Gegensatz zu L.A. hat sie soviel Charakter wie keine andere Stadt, die ich bisher gesehen habe. New York geilt als teure Stadt. Fast alles, ausser den Mietpreisen, ist jedoch guenstiger als in der Schweiz. Ausgang ist etwa gleich teuer wie bei uns oder sogar etwas billiger. Oft gibt's Happy Hours. Ein Pint schlaegt in einer normalen Bar oder Club mit etwa 5 Dollar zu Buche (wobei noch 1 Dollar Trinkgeld anfaellt). Dafuer gibt's aber auch ein leckers Brooklyn Lager oder ein Newcastle, auf jeden Fall keine normale Lagerguelle. Hier in New York erlebt man immer wieder etwas neues. Das liegt sicher nicht zuletzt an der bunten Mischung aus verschieden staemmigen Menschen. Wuesste man nicht, dass man in den Staaten ist, dann haette man ziemliche Muehe zu sagen, in welchem Land man denn gerade ist. Des Weiteren sind es natuerlich die fantastischen Gebaeude, die hier so rum stehen. Abwechslung ist garantiert! Und wenn man dann erst mal am Times Square steht, wo gerade eine Demo gegen Armut gehalten wird, dann laeuft es einem einfach kalt den Ruecken runter. Will man dann einmal etwas relaxen, dann geht man einfach in den riesigen Central Park. Ich schreib jetzt gar nich viel mehr dazu. Ein Besuch hier ist eh ein must, jeder muss mal hier in der Stadt der Staedte gewesen sein.

Grundsaeztlich haben mir die Staaten sehr gut gefallen. Ich koennte mir absolut vorstellen hier zu leben. Etwas, das ich in der Zwischenzeit auch sehr schaetze, sind die Regelungen in Bars und Clubs. Kein Eintritt fuer unter 21jaehrige. So hat es denn auch keine daemlichen, posenden und agressiven Teenager rum. Sollte man in der Schweiz echt auch einfuehren. Auch das Verbot von Alkoholkonsum in der Oeffentlichkeit koennte man sehr wohl diskutieren. Ich denke, dass damit gerade die Gewaltbereitschaft stark sinken wuerde und der Ausgang aufgewertet wir. So, ein weiteres Mal muss ich Schluss machen, weil die Zeit ablaeuft. See you soon.

Thursday, October 12, 2006

AirTran

Momentan bin ich so richtig angepisst. So sehr wie noch selten. Heute um 21:45 waere mein Flug nach New York gegangen. Ich habe mich dazu entschlossen, noch kurz ans Oktoberfest hier in San Francisco zu gehen und dann auf die Metro. Hat wunderbar geklappt und ich war dann etwa ne Stunde bevor der Flug ging am Airport und etwa 45 Minuten davor am Check In. Scheinbar war es wirklich sehr knapp, weil es hiess, dass nach 21:00 kein Gepeack mehr eingecheckt wird. Und viel spaeter war ich sicherlich nicht da. Ich bin mir momentan etwas unschluessig, auf wen ich wuetender sein soll. Auf mich selber oder auf die Trottel von AirTran. Das Oktoberfest war sicherlich ueberfluessig und haette wegfallen koennen. Aber ich wollte halt schon noch mal eins mit Biba trinken gehen. Zumindest haette ich jetzt jede Menge Zeit noch eins Saufen zu gehn. Heute wurde naemlich gross angekuendigt, dass die meisten Leute vom Hostel hier in ein Pub gehen, wo man soviel ich mitgekriegt habe nur 5 Dollar zahlt und dann ziemlich viel Bier trinken kann. Auf jeden Fall hat mich das schon ein wenig gewurmt, dass ich da heute nicht hin konnte. Aber eben, New York ist sicher genau so gut. Warum sitze ich jetzt also hier im dunklen Hostelraum, in Gemeinschaft mit einer Flasche Whiskey und einem anderen Typen, der den zweiten PC belegt??? Weil ich keine verdammte Ahnung habe, wo die anderen hin sind!!! Und der liebe Biba hat sein Handy natuerlich eh nicht dabei. Darum bleibt mir wohl oder uebel nichts weiteres uebrig als hier ein wenig zu schreiben und dann mal pennen zu gehen, so dass ich morgen dann puenktlich um 7:45 pm am Flughafen sein kann. Aber noch mal zurueck zu AirTran. Also meiner Meinung nach ist es schon ein wenig krass, wenn man ueber 45 Minuten vor Ablug einchecken muss. Na ja, ist halt so. Unterdessen sind jetzt doch noch ein paar Leute aufgetaucht und ich geh jetzt doch noch eins saufen. See you guys!

Monday, October 09, 2006

Last days in America

So, langsam aber sicher gehen nun auch die Tage in Nordamerika zu Ende. Gerade halten wir uns noch am Lake Tahoe auf, ein hoch gelegener See, der zu den schoensten in den Staaten zaehlt. Gestern hatten wir ein Motel, heute gehts dann nochmal auf den Zeltplatz. Das Programm sieht vor, einfach ein wenig am Strand rum zu liegen, nachdem wir in der letzten Zeit ein doch ziemliches Programm hatten. Morgen werden wir dann nach San Francisco aufbrechen und noch zwei Naechte dort verbringen bevor ich dann nach New York weiter reisen werde. Dort treffe ich dann die Isa und vielleicht auch noch den Silvio. Eine Woche werde ich noch da sein und dann geht's endgueltig wieder zurueck nach Hause um mit dem Masterstudium zu beginnen. Den Bachelor habe ich jetzt uebrigens 100%ig bestanden, da endlich alle Berichtnoten draussen sind. Danke, danke!
Noch ein paar Worte zu den letzten Wochen. Ich finde die Staaten absolut genial. Zuerst mal zu den Leuten. Die sind ja wohl viel freundlicher als in der Schweiz. Auf jeden die meisten. Man kommt sehr schnell ins Gespraech, die Leute sind viel weniger reserviert. Das faengt schon in den meisten Geschaeften an. Man wird viel zuvorkommender behandelt. Nicht einfach einen guten Tag wuenscht man hier, sondern oft wird auch noch gefragt: "how are you guys doing today?". Ausserdem bietet vor allem Kalifornien eine riesen Abwechslung bezueglich der Landschaft. Gestern waren wir noch im Yosemite National Park. Einfach ueberwaeltigend! Daneben gibt's aber auch wieder sauschoene Staedte wie San Diego, wo man uebrigens auch super Straende findet (in LA uebrigens auch). Las Vegas berauscht mit Lichtern und viel viel Unterhaltung. Der Grand Canyon haut einem foermlich den Nuggi raus und auch an Superlativen gibt es einiges zu sehen. Der Hoover Dam ist einer der groessten, die es gibt und versorgt bis zu einer Million Haushalte mit Strom. Die Giant Sequoias sind die fettesten Baeume, die Redwoods die hoechsten. Natuerlich gibt es noch viel mehr zu erzaehlen. Wie gewonnt hab ich aber keine Zeit mehr. Dafuer gibt's heute noch ein Special. Ich habe unterdessen einige Bilder vom Inka Trail rauf geladen. Fuer mehr hat's leider noch nicht gelangt, aber wenigstens mal etwas. Have Fun!

Thursday, October 05, 2006

Internet

Jup, endlich hab ich wieder mal nen Computer zur Verfuegung. Wie schon gesagt Amerika mehr das Wirelessland als das Internetcafeland. Jetzt sitz ich eben wieder mal in ner Biblithek. Unterdessen waren wir nun eben im Grand Canyon, danach fuhren wir wieder zurueck nach Vegas um nach einem weiteren kurzen Besuch im Outletstore direkt ins Death Valley zu fahren. Nach dem Death Valley wollten wir eigentlich in den Sequoia National Park, blieben aber im Sequoia National Forrest haengen, weil uns der Sprit ausging. Zuerst machte mir das echt ein wenig schiss, weil wir voll im Nirvana waren und ich zuvor von zwei Pit Bulls bedroht wurde, nachdem wir bei irgend einem Hillbillie Sprit kaufen wollten. Hat sich aber gelohnt. War echt schoen das Bebiet. Ausserdem half uns dann ein freundlicher aelterer Mann mit 5 Gallonen aus. Danach gings dann in den Park und jetzt sind wir in Santa Cruz, nachdem wir den Highway Number One rauf geheizt sind. Geile Panoramastrasse! So, muss Schluss machen. Meine Zeit laeuft ab...

Wednesday, September 27, 2006

The States

Bin jetzt schon seit einiger Zeit in den USA. Echt Hammer hier, wirklich. Komplett anders als in Suedamerika, was aber nicht heissen soll, dass Suedamerika nicht geil waere. Leider sind hier Internet Stationen etwas seltener als in Suedamerika. Ausserdem kostet es mehr. Jetzt gerade sitze ich in einer Bibliothek, wo das surfen gratis ist. Habe jedoch gerade noch knapp 10 Minuten, muss daher schnell machen. Also, bis jetzt waren wir in L.A., in San Diego und jetzt gerade im geilen Las Vegas, wo ich bereits etwa 120$ gewonnen habe ;-) Am Abend gehen wir uns dann noch ne Show anschauen und nachliessend gehts dann weiter zum Grand Canyon und Hoover Dam. Wir werden wohl wieder mal in ner Autobahnraststaette im Auto pennen um ein bisschen Geld zu sparen. Der Wagen ist extrem bequem. Laesst sich super drinn schlafen. Ein Pontiac Grand Prix. Haette echt nicht gedacht, dass wir so nen geilen Wagen kriegen. War wie im Suessigkeitenladen. Wir hatten nen grossen Parkplatz mit etlichen Wagen und konnten uns einfach einen aussuchen. Auch Vans waeren darunter gewesen. Unsere Wahl war jedoch schnell getroffen. Ich werd dann naechstes Mal versuchen ein bisschen mehr zu schreiben. Aber wie schon gesagt. Echt geil hier. Hab jetzt auch wieder ne neue Cam. Ne Canon Powershot Sd700 IS. Absolute Topkamera. Wird dann sicher ne ganze schoene Fotosession geben back in Switzerland. Ok, that's it. Have fun and till soon.

Tuesday, September 19, 2006

zusammenfassung suedamerika

Nach ueber 5 Wochen Suedamerika ist nun Schluss. Irgendwie kommts mir vor, als wuerd ich wieder nach Hause fliegen. Statt dessen geht's weiter nach Kalifornien. Wie ne neue Reise halt. Aber was gibt's denn nun so zu sagen ueber Suedamerika. So ganz oberflaechlich kann man mal sagen, dass es in Ecuador grundsaetzlich mal ein wenig besser aussieht als in Peru. Also jetzt nicht unbedingt die Landschaft, aber einfach der Lebensstandard. Die Haeuser sind groesstenteils moderner und auch an den Autos sieht man's ganz gut. Vor allem an den Taxis. Gefallen hat's mir aber in beiden Leandern. In Ecuador wahrscheinlich ein bisschen besser. Dies liegt jedoch nicht nur daran, dass es in Ecuador die schoeneren Frauen hatte ;-) Wir hatten hier echt ne gute Truppe zusammen, haben uns gut verstanden. Grundsaetzlich kann ich aber beides empfehlen. Noch ein paar andere Dinge. In Suedamerika schmeisst man das WC-Papier nicht ins WC selber, sondern in einen Eimer. Vor allem in Peru hatte es in verschiedenen Regionen verschiedene Autotypen. In Cusco zum Beispiel Toyota Corolla, in Nazca alte Dodges. Fuer einen Schweizer sehr aergerlich: die Leute sind alles andere als puenktlich. Eine Verspaetung von einer halben Stunde ist absolut noch im gruenen Bereich. Wie schon angemerkt sind die Leute aber geselliger. Party, Froehlichkeit und Musik am Abend sind akzeptiert. Niemand motzt bloed rum, weil er nicht schlafen kann. Ausserdem hat in beiden Laendern der Fussgaenger grundsaetzlich keinen Vortritt. Kann manchmal ziemlich heikel werden. Im Gegensatz zu Peru scheinen in Ecuador keine schweizer Handyabos zu funktionieren. Sogar in Bolivien soll es funtionieren und Bolivien ist sicherlich das unterentwickelste Land dieser drei. Sehr komisch. Was gibt's sonst noch so zu sagen... Ah ja, in der Andenregion gibt es jugo de rana, also Froschsaft. Dabei wird einfach ein ganzer Frosch in den Mixer gehauen, bis man eine Fluessigkeit erhaellt. Auch gesehen hab ich Kuhfoeten, Kuhschwaenze (also die unten) und viele andere wueste Sachen. Auch vorkommen tut, dass die Leute mitten auf der Strasse in einen Gulli pissen. So, das waers mal fuers erste. Jetzt gerade kommt mir nichts mehr in den Sinn. Werd dann noch ein Update schreiben. Geh jetzt mal meine Sachen packen und dann ab in die Staaten.

Monday, September 18, 2006

Montañita und Salinas

Nach viel Anden Stadt und Dschungel war es mehr als Zeit auch mal ans Meer zu reisen. Vor allem, weil ich mich entschlossen habe, nicht zu den Galapagosinseln zu reisen. Die Galapagos kann ich auch noch spaeter bereisen. Es ist eine perfekte Feriendestination, wenn man nur wenig Zeit hat. Ausserdem kann ich es mir dann wahrscheinlich auch leisten, ein schoenes Boot zu chartern. Die Fahrt nach Montañita war schon mal ziemlich aufwendig. Zuerst fuhren wir per Bus von Quito in etwa 10 Stunden nach Guayaquil (mit dem Flieger gehts gerade mal ein bisschen mehr als 20 Minuten), danach nochmal etwa 6 Stunden, weil die Busfahrer streikten. Wir fuhren dann per Privattransport. Leider spielte in Montañita das Wetter nicht so mit. Nichts mit baden oder so. Das musste dann bis Salinas warten. Montañita erinnerte mich ein wenig an Kuta/Bali. Ein Party-Surfer-Ort, einfach viel kleiner, was auch fuer den Strand gilt. Auf der Fahrt trafen wir dann noch einen Deutschen, mit dem wir die naechsten zwei Tage ein wenig rum zogen. Vor allem am Abend. Der Ausgang ist ziemlich cool, auch wenn es von einheimischen Posern nur so wimmelt (halt wie in Kuta). Black Dary war wohl der Coolste von allen. Ansonsten gibt's nicht wirklich viel zu sagen. Ich hatte halt noch ne leckere Languste und ausserdem traf ich einen Schweizer, den ich bereits in Cusco getroffen hatte. Na ja, klein ist die Welt. Zur Bestaetigung gleich noch einer mehr. In Quito traf ich gestern noch zwei Schweizer Frauen, die ich in Montañita kennen gelernt hatte.
Nach zwei Tagen Montañita gings dann weiter nach Salinas. Macht ein wenig den Eindruck wie das Monaco Ecuadors. Viele Guayas haben da eine Ferienwohnung, liegt es doch nur etwa 2 Stunden von Guyaquil entfernt. Dort waren wir eingeladen zu einer Graduateparty einer Kollegin von Marco, die ich zuvor auch schon getroffen hatte. Insgesamt waren wir fuenf Schweizer und mussten die ganze Zeit fuer Fotos hin halten. Der Anlass war ziemlich formal. Wie es aber hier ueblich ist, wurde natuerlich auch da nach dem formellen Teil wieder mit Bailando angefangen. es waren wirklich fast alle am Tanzen. Wir mussten natuerlich auch, was fuer Cypi und mich immer wieder eine Qual war (bis jetzt hab ich den Draht zur Salsa- und anderer Tanzmusik einfach noch nicht so gefunden). Trotzdem wars natuerlich lustig und natuerlich auch schoen, die Maedels waren naemlich alles andere als haesslich ;-) Es wurde dann bis zum Morgengrauen draussen getanzt. Ja, ihr hoert richtig, draussen! Die Leute hier sind naemlich eine ganzes Stueck toleranter als in der Schweiz. Man kann in einer heiden Lautstaerke Musik hoeren und es lustig haben, ohne dass immer gleich die Polizei geholt wird. Musik ist hier eben noch Lebensgefuehl und das wird ausgelebt. Keine ewiger Laetsch, sondern Froehlichkeit. Das ist wirklich etwas von dem, was mir hier am symphatischsten ist. Nach dem wir zurueck beim Hostel waren, gabs dann noch das erste Bad im Pazifik. Und am naechsten Tag hiess es dann endgueltig Abschied nehmen. Meine Wege fuehrten nach Quito, Cypi und Marco blieben in Guayaquil. Mit Hilfe von etwas Trickserei von Marco konnte ich noch einen Platz fuer den letzten Flug ergattern. War echt schoen mit euch Jungs! Einen grossen Dank an Marco fuer die Vorbereitungen. Und natuerlich auch an Cypi. Obwohl wir 5 Wochen miteinander unterwegs waren, hatten wir so gut wie keine Auseinandersetzungen. Ich freue mich schon, im November mit euch ein Bier trinken zu gehen. Cypi wuensche ich noch viel Spass bei seiner weiteren Reise und Marco natuerlich bei seinem weiteren Aufenthalt in Ecuador. Sag bitte auch Roxy, Felix und all den anderen einen Gruss. War echt ne schoene Zeit.